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Die Betriebsprüfung bargeldintensiver Betriebe am Beispiel des Gastwirtes

Wiederholung und Vertiefung des Dauerbrenners Betriebsprüfung: ein "must have" für den qualifizierten, erfolgreichen Steuerberater

  • Schätzungsbefugnis, Schätzungsmethoden – Auffälligkeiten, Beweislast
  • Digitale Betriebsprüfung, Summarische Risikoprüfung (SRP) − Wahrscheinlichkeiten − Plausibilitäten
  • Steuerliche und steuerstrafrechtliche Verteidigungsansätze
Die Betriebsprüfung bargeldintensiver Betriebe am Beispiel des Gastwirtes
Dr. jur. Jörg Burkhard
(Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht, Fachanwalt für Strafrecht)
"40.000 € Zuschätzung pro Jahr – oder wollen Sie das volle Programm?" sagt der Prüfer nach zwei Stunden Prüfung.
Was tun? Angebot annehmen? Verhandeln?

Betriebsprüfungen – ein alter Hut? Von wegen! Das Zusammenspiel zwischen Prüfungsansätzen und -techniken, AO-Problemen und steuerstrafrechtlichen Aspekten ist im Fluss und wird in diesem spannenden Seminar anhand von zahlreichen Beispielen und Praxishinweisen kurzweilig dargestellt.

Grundlegende konventionelle und neue mathematisch-statistische Ansätze (digitale Betriebsprüfung, Summarische Risikoprüfung) am Beispiel der Gaststättenbranche unter steuerlichen und steuerstrafrechtlichen Aspekten gewürzt mit einigen AO-Fragestellungen.

Alle Problemfelder der Bareinnahmen lassen sich auf alle anderen Bargeldbranchen übertragen. Die Prüfungstechniken, die steuerlichen und steuerstrafrechtlichen Auswirkungen sowie die entsprechenden Verteidigungsansätze gelten auch für strukturell andere Prüfungen.


Themen:
  • Internetermittlungen durch den Prüfer im Vorfeld; Zuschätzungen aufgrund vorheriger Prüfung?
  • Fehlende Kassenaufzeichnungen, formelle Mängel, materielle Mängel in der Buchführung, fehlende Z-Bons, keine Stornos, keine Programmierungsprotokolle der Kasse, fehlende Privatentnahmen, unvollständige Inventur: die Befugnis zur Verwerfung der Buchführung
  • Wichtigkeit der Verfahrensdoku, internes Kontrollsystem, Kassenorganisationsunterlagen
  • Verschiedene Prüfungs- und Nachkalkulationsmaßnahmen des Finanzamts, Plausibilitätsprüfungen oder Nachweis der Unrichtigkeit?
  • Erheblichkeit der Abweichungen von den amtlichen Richtsätzen?
  • Nachkalkulation als stärkste Prüfungsmethode, Ranking der Methoden
  • Höhere Durchdringungstiefe aufgrund Einzelaufzeichnungsverpflichtung
  • Digitale Betriebsprüfung: Chi², Benford´s Law, Zeitreihenvergleich, Quantille-Schätzung – Plausibilitäten – Wahrscheinlichkeitsmaßstäbe
  • Erwartete Folgen aus der Kassennachschau (ab 2018) und der Belegausgabeverpflichtung (ab 2020)


Teilnehmer
Inhaber, Partner und leitende Angestellte

Voraussetzungen
Keine speziellen DATEV-Programmkenntnisse erforderlich

Dauer
ca. 2,5 Stunden
Wir bitten Sie, sich etwa 15 - 30 Minuten vor Beginn des Seminars im Seminarraum im Internet einzufinden.

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Termine

Art.-Nr. 76464
Preis 95,00 EUR
(113,05 EUR brutto)
  •  
    12.03.2019
    09:00-11:00 Uhr
    buchen
  •  
    10.09.2019
    09:00-11:00 Uhr
    buchen

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