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Zuschläge in der Lohnabrechnung

Die arbeits-, steuer- und sozialversicherungsrechtliche Behandlung von Sonntags-, Feiertags-, Nacht- und Überstundenzuschlägen

  • Arbeitsrechtliche Anspruchsgrundlagen für Sonn-, Feiertags- und Nachtzuschläge sowie Überstundenzuschläge
  • Arbeitsrechtliche Besonderheiten von Zuschlägen bei der Berechnung des Urlaubsentgelts, Zusammensetzung des Mindestlohns sowie in Tarifverträgen
  • Steuer- und sozialversicherungsrechtliche Behandlung von Zuschlägen
Zuschläge in der Lohnabrechnung
Gunther Schwanke
(Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht)
In vielen Unternehmen werden diverse Zuschlagsarten gewährt. Die bekanntesten sind Sonntags-, Feiertags- und Nachtzuschläge sowie Überstundenzuschläge. Oftmals sind sich Arbeitgeber schon gar nicht sicher, ob sie überhaupt verpflichtet sind, derartige Zuschläge zu gewähren. Ein Anspruch des Arbeitnehmers kann sich dabei aus dem Gesetz, dem Arbeitsvertrag, einer betrieblichen Übung oder in aller Regel aufgrund eines Tarifvertrages ergeben.

Dann ergibt sich aber bereits die nächste Frage, ob ein bestimmter Tarifvertrag überhaupt auf das Arbeitsverhältnis Anwendung findet und der Arbeitgeber damit verpflichtet ist, die Zuschläge zu gewähren oder ob es sich um eine freiwillige Leistung handelt. Ist schließlich geklärt, dass ein Anspruch besteht, ergeben sich bereits die nächsten Probleme. Kann der jeweilige Zuschlag steuer- und beitragsfrei abgerechnet werden? Sind die Steuerbefreiungen auch kumulativ anwendbar, wenn z.B. ein Feiertag auf einen Sonntag fällt?

Das Seminar gibt einen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Gewährung von Zuschlägen und zeigt das Verhältnis zwischen Gesetz, Tarifvertrag und Arbeitsvertrag in Bezug auf die Anspruchsgrundlagen. Dabei geht der Referent auch auf die Fragen ein, ob und gegebenenfalls unter welchen Voraussetzungen Zuschläge bei der Berechnung des Urlaubsentgelts berücksichtigt werden müssen und ob Zuschläge auf den gesetzlichen Mindestlohn angerechnet werden können. Vervollständigt wird das Thema durch die Beleuchtung der steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Abrechnung von Sonntags-, Feiertags- und Nachtzuschlägen sowie Überstundenzuschlägen.

Inhalte:
  • Gesetzlichen Anspruchsgrundlagen für Sonntags-, Feiertags- und Nachtzuschläge sowie Überstundenzuschläge
  • Berücksichtigung von Zuschlägen bei der Berechnung des Urlaubsentgelts sowie der Zusammensetzung des gesetzlichen Mindestlohns
  • Voraussetzungen für die Anwendbarkeit von Tarifverträgen und Beispiele aus der Praxis
  • Steuerfreiheit von SFN-Zuschlägen nach § 3b EStG und sozialversicherungsrechtliche Handhabung
  • Besonderheiten bei der steuerlichen Bemessung, insbesondere Berechnung des
  • Grundlohns sowie kumulative Anwendbarkeit von Steuerbefreiungsvorschriften



Teilnehmer
Inhaber, leitende Angestellte und Mitarbeiter von Kanzleien und Unternehmen

Voraussetzungen
Keine DATEV-Programmkenntnisse erforderlich

Hinweis
Dieses Seminar ist auch Bestandteil der „Online-Seminarreihe Aktuelles Steuer- und Bilanzrecht für Mitarbeiter“, Ausgabe September 2018.

Dauer
ca. 2,5 Stunden
Wir bitten Sie, sich etwa 15 - 30 Minuten vor Beginn des Seminars im Seminarraum im Internet einzufinden.

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Termine

Art.-Nr. 76583
Preis 95,00 EUR
(113,05 EUR brutto)
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    06.02.2019
    09:00-11:30 Uhr
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    29.05.2019
    09:00-11:30 Uhr
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    22.10.2019
    09:00-11:30 Uhr
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