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Arbeitszeitkonten und flexibler Arbeitseinsatz - auch bei Mindestlohn und Minijob

Arbeits- und sozialversicherungsrechtliche Hintergründe und Gestaltungsmöglichkeiten von Arbeitszeitkonten unter besonderer Berücksichtigung der Vorgaben aus dem Mindestlohngesetz

  • Arbeits- und sozialversicherungsrechtliche Rahmenbedingungen für flexible Arbeitszeiten
  • Besondere Bedingungen des Mindestlohngesetzes für Arbeitszeitkonten
  • Langzeit- oder Lebensarbeitszeitkonten und Flexi-II-Gesetz
Arbeitszeitkonten und flexibler Arbeitseinsatz - auch bei Mindestlohn und Minijob
Christian Beck (Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht), u. a.
Die flexible Festlegung der Arbeitszeiten und der bedarfsgerechte Einsatz von Mitarbeitern nehmen im modernen Berufsleben stark zu. Dies gilt nicht nur für Aushilfen, deren Einsatz je nach Bedarf des Arbeitgebers gestaltet werden soll, sondern auch für Vollzeitbeschäftigte, für die der Arbeitsbedarf oftmals saisonal schwankt.

Die einzige Möglichkeit, flexiblen Personaleinsatz rechtssicher im Arbeitsverhältnis abzubilden, ist die Vereinbarung von Arbeitszeitkonten. Durch die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns zum 01.01.2015 und die dort geltenden strengen Fälligkeitsregelungen müssen insbesondere im Niedriglohnbereich Arbeitszeitkonten geführt werden, wenn die Arbeit nicht gleichmäßig erfolgt.

In Sozialversicherungsprüfungen wurden in den vergangenen Jahren Abrufarbeitsverhältnisse thematisiert. Ohne die gesetzlich vorgeschriebenen Vereinbarungen werden hier oftmals feste Arbeitszeiten gesetzlich fingiert, was zu erheblichen Nachzahlungen von Sozialversicherungsbeiträgen führen kann.

In diesem Seminar stellen die Referenten umfassend die rechtlichen Grundlagen für die Gestaltung von Arbeitszeitkonto und die Realisierung eines flexiblen Arbeitseinsatzes für Mitarbeiter dar. Ergänzend wird auf die Regelungen des Flexi-II-Gesetzes im Hinblick auf Langzeit- und Lebensarbeitszeitkonten eingegangen. In vielen praktischen Anwendungsfällen wird die Umsetzung in der betrieblichen Praxis dargestellt.

Themen:
  • Arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen für Arbeitszeitkonten
  • Vereinbarung von Abrufarbeit und gesetzliche Stundenfiktion
  • Zwingende Vorgaben des Mindestlohngesetzes für Arbeitszeitkonten
  • Sozialversicherungsrechtliche Sonderregelungen, insbesondere Flexi-II-Gesetz
  • Umsetzungsbeispiele für die Praxis



Teilnehmerkreis
Inhaber, Partner, leitende Angestellte in Kanzleien und Unternehmen, sowie erfahrene Lohnsachbearbeiter

Dauer
ca. 2,5 Stunden
Wir bitten Sie, sich etwa 15 - 30 Minuten vor Beginn des Seminars im Seminarraum im Internet einzufinden.

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Termine

Art.-Nr. 76471
Preis 95,00 EUR
(113,05 EUR brutto)
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    14.02.2019
    14:00-16:30 Uhr
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    09.10.2019
    09:00-11:30 Uhr
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