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Datenschutz im Beschäftigungsverhältnis - neue Anforderungen durch die DS-GVO

Die Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) droht mit massiven Bußgeldern von 20 Mio. EUR und mehr! Wissen Sie schon, welche Pflichten sie als Arbeitgeber erfüllen müssen?

  • Zulässigkeit der Datenverarbeitung im Beschäftigungskontext
  • Informations- und Auskunftspflichten
  • Vermeidung von Bußgeldern
Datenschutz im Beschäftigungsverhältnis - neue Anforderungen durch die DS-GVO
Christian Beck
(Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht)
Gunther Schwanke
(Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht)
Nach dem Besuch des Seminars haben Sie einen ersten Überblick über die neuen Anforderungen zum Datenschutz im Beschäftigungsverhältnis und wissen, welche Vorgaben Arbeitgeber gegenüber ihren Arbeitnehmern beachten müssen. Dies hilft Ihnen, Bußgelder zu vermeiden.

Seit dem 25.05.2018 gilt in der gesamten Europäischen Union die Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) als unmittelbar zwingendes Recht. Zur selben Zeit tritt die neue Fassung des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) in Kraft. Auch wenn die Neuregelungen inhaltlich dem alten Datenschutz ähneln, kommen auf Arbeitgeber viele neue Aufgaben, vor allem umfangreiche Informations- und Dokumentationspflichten zu, die schon beim Bewerbungsgespräch beginnen. Verstöße sind mit massiven Bußgeldern von bis zu 20 Mio. EUR oder sogar mehr bedroht. Neu ist auch, dass der Datenschutz in andere Gesetze eingreift – z. B. in die Betriebsverfassung – und daher die Auslegung vieler Bestimmungen neu eingeordnet werden muss.

Im Seminar erhalten Sie einen Überblick über die Neuregelungen und die Anforderungen, die zukünftig jeder Arbeitgeber zu erfüllen hat, auch wenn er nur einen Mitarbeiter, vielleicht sogar nur einen Minijobber, beschäftigt.

Inhalte:
  • Überblick über die Regelungssystematik
    • Datenschutz nach der DS-GVO und Zusammenspiel mit dem neuen BDSG
    • Neuerungen im Vergleich zu den bisherigen Datenschutzanforderungen
  • Datenschutz im Beschäftigungsverhältnis
    • Nationale Regelung in § 26 BDSG n. F.
    • Erforderlichkeit und Einwilligung
    • Sensible personenbezogene Daten
    • Rechte der Interessenvertretungen, z. B. Betriebsrat oder Schwerbehindertenvertretung
  • Unterrichtungs- und Informationspflichten
  • Ordnungswidrigkeiten, Straftaten und Bußgelder



Teilnehmer
Inhaber, leitende Angestellte und Mitarbeiter von Kanzleien und Unternehmen

Voraussetzungen
Keine DATEV-Programmkenntnisse erforderlich

Dauer
ca. 2,5 Stunden
Wir bitten Sie, sich etwa 15 - 30 Minuten vor Beginn des Seminars im Seminarraum im Internet einzufinden.

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Termine

Art.-Nr. 76123
Preis 95,00 EUR
(113,05 EUR brutto)
  •  
    09.11.2018
    09:00-11:30 Uhr
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